Der erste Eindruck zählt

  • RIGIPS Zentrale
    RIGIPS Zentrale
    Eye-Catcher: Die geschwungene und mit seitlicher LED-Beleuchtung lichttechnisch in Szene gesetzte Big-Curve-Decke im neuen Entree der Rigips Firmenzentrale.© Matthias Thonhofer
  • Abel & Knechtl Trophy
    Abel & Knechtl Trophy
    Um mehr Licht in den Raum zu holen, wurden die vorhandenen Lichtkuppeln trichterförmig in den Raum erweitert. Die Zugänge in die Büros sind mit Rigips Blau hinterleuchteten Hochglanzpaneelen betont.© Matthias Thonhofer
  • Abel & Knechtl Trophy
    Abel & Knechtl Trophy
    Komplexe Unterkonstruktion: Der Deckenbereich über dem Stiegenaufgang wurde in drei Abschnitte mit unterschiedlich konvex und konkav gebogenen Segmenten geteilt.© Matthias Thonhofer
  • Abel & Knechtl Trophy
    Abel & Knechtl Trophy
    Komplexe Unterkonstruktion: Der Deckenbereich über dem Stiegenaufgang wurde in drei Abschnitte mit unterschiedlich konvex und konkav gebogenen Segmenten geteilt.© Matthias Thonhofer
  • Serie Welle
    Serie Welle
    Komplexe Unterkonstruktion: Der Deckenbereich über dem Stiegenaufgang wurde in drei Abschnitte mit unterschiedlich konvex und konkav gebogenen Segmenten geteilt.© Matthias Thonhofer
  • Serie Welle
    Serie Welle
    Komplexe Unterkonstruktion: Der Deckenbereich über dem Stiegenaufgang wurde in drei Abschnitte mit unterschiedlich konvex und konkav gebogenen Segmenten geteilt.© Matthias Thonhofer
  • Abel & Knechtl Trophy
    Abel & Knechtl Trophy
    Gekonnt inszeniert: Die Beleuchtung in Rigips Blau betont die Zugänge in die einzelnen Büroräume. Im Deckenrandbereich und um die Säulen sorgen flächenbündig integrierte LEDs für eine ausreichende Grund-beleuchtung.© Matthias Thonhofer
  • Abel & Knechtl Trophy
    Abel & Knechtl Trophy
    Rascher Baufortschritt: Lediglich 17 Tage benötigte das zweiköpfige Werkmeisterteam Abel & Knechtl für den umfassenden Umbau.© Matthias Thonhofer
  • Abel & Knechtl Trophy
    Abel & Knechtl Trophy
    Rascher Baufortschritt: Lediglich 17 Tage benötigte das zweiköpfige Werkmeisterteam Abel & Knechtl für den umfassenden Umbau.© Matthias Thonhofer
  • Abel & Knechtl Trophy
    Abel & Knechtl Trophy
    Sowohl die Säulen im Gangbereich als auch die Lichtkuppeln wurden mit LEDs für eine blendfreie, indirekte Beleuchtung eingefasst.© Matthias Thonhofer
  • Abel & Knechtl Trophy
    Abel & Knechtl Trophy
    Sowohl die Säulen im Gangbereich als auch die Lichtkuppeln wurden mit LEDs für eine blendfreie, indirekte Beleuchtung eingefasst.© Matthias Thonhofer

 

„Man bekommt keine zweite Chance für einen guten ersten Eindruck“ – eine Grundregel der Selbstvermarktung, die nicht nur für den persönlichen Auftritt bei Bewerbungsgesprächen, Vorträgen oder Kundenerstkontakten gilt, sondern auch auf den Unternehmensauftritt selbst umgelegt werden kann. Dies gilt vor allem für die Gestaltung der Räumlichkeiten, zu denen Kunden Zutritt haben. Foyer und Eingangsbereich sind dabei die Visitenkarte eines Unternehmens. Das weiß auch die Geschäftsführung der Rigips Austria GesmbH und entschied sich für einen kompletten Relaunch des in die Jahre  gekommenen Firmenhauptsitzes in Bad Aussee in der Steiermark

Zeigen, was man kann

„Ein interessanter und spannender Einsatz der hauseigenen Trockenbauprodukte zur Attraktivierung des Eingangsbereichs, des Stiegenhauses und der Gangzone im Verwaltungsbereich im ersten Obergeschoß“, erinnert sich Karl Pfandlsteiner, Leiter Finanzwesen bei Rigips Austria in Bad Aussee, an die Vorgaben für die Planer.  Mit der Um- und Neugestaltung beauftragt  wurde das Team von Caroline Rodlauer und  Gernot Greimeister von RG ZT GmbH aus Bad Mitterndorf.

Ihre Planung sah eine Weitung der Öffnung für die Lichtkuppeln im Deckenbereich des ersten Obergeschoßes vor, um die maximale Menge an natürlichem Tageslicht in das Rauminnere zu lenken. Über dem Stiegenhaus entwarfen die beiden Planer eine abgehängte Deckenkonstruktion mit wechselweise konkav und konvex geschwungenen Trockenbauplatten. Gemäß den Anforderungen des Auftraggebers sollte zudem in beiden Bereichen die Raumakustik verbessert werden, um ein ruhiges und störungsfreies Arbeiten in den anschließenden Büros zu gewährleisten. 

Gangzone

„Anhand des Grundkonzeptes der Architekten haben wir gemeinsam mit unserem Auftraggeber die Planung überarbeitet und die entsprechenden Details entwickelt“, berichtet Gerhard Abel vom ausführenden Trockenbauunternehmen Abel & Knechtl aus Irdning-Donnersbachtal in der Steiermark. Um die bestmögliche natürliche Beleuchtung des fensterlosen Ganges sicherzustellen, galt es, eine Lösung für den Übergang der Akustikdecke zu den Lichtkuppeln zu finden. Hierfür wurden die Seitenflächen im Übergangsbereich in Form eines vierkantigen, weiten Trichters ausgeführt. Zusätzliche Schallabsorptionsflächen in den großen Ausläufern der Lichtkuppel sorgen für eine zusätzliche Verbesserung der Raumakustik.

Ein weiteres Planungskriterium war es, neben dem natürlichen Licht eine künstliche Licht- quelle als indirekte Beleuchtung in Form von energiesparenden LEDs in die abgehängte  Rasterdecke zu integrieren.

Die Auswahl der LED-Profile erfolgte dabei in erster Linie nach raumgestalterischen Gesichtspunkten. So soll die Beleuchtung einerseits eine angenehme und beruhigende Atmosphäre mit blendfreiem Licht erzeugen. Gleichzeitig geht es aber auch darum, gezielt Akzente in den Raum zu setzen und die Aufmerksamkeit von Benutzern und Besuchern zu lenken. Die speziellen LED- Profile werden mit der Trockenbauunterkon­struktion mitverlegt und fügen sich ansatzlos und flächenbündig in die Konstruktion ein. Gipskartonplatte und Beleuchtung verschmelzen auf diese Weise zu einer Einheit, die wie aus einem Guss scheint.

Stiegenhaus mit Schwung

Aus einem Guss scheint auch die Deckenkon­struktion über dem Stiegenaufgang zu sein. Abel & Knechtl setzten ein weiteres Mal auf ein  spezielles Produkt des deutschen LED-Profil- und Beleuchtungsherstellers LED-Profilelement  GmbH. Die umlaufende indirekte LED- Beleuchtung wurde auch hier bereits mit der  Unterkonstruktion verlegt und flächenbündig in die fertige Oberfläche eingearbeitet.

Für die Ausführung die größte Herausforderung stellte aber die Deckenfläche selbst dar, die mit drei geteilten Längsbahnen und konkav bzw. konvex gebogenen, abgehängten Teilflächen dem Raum seine besondere Atmosphäre verleiht. Zum Einsatz kam hier die Gipsplatte Gyptone Big Curve auf einer maßgeschneiderten Unterkon­struktion aus Rigips Deckenprofilen. Für einen sauberen Abschluss sorgt der variable Kantenschutz AquaBead Flex Pro.

Herausfordernd erwies sich die punktgenaue Übertragung der zum Teil extremen Radien der abschnittsweise immer wieder unterschiedlich gebogenen, dreidimensionalen „Deckenskulptur“ in den Raum. Umgesetzt wurde der gesamte Umbau ausschließlich von den beiden Meistern und Firmeninhabern Gerhard Abel und Bernhard Knechtl. Eine weitere Herausforderung war aber auch mit der Montage der Trockenbauplatten verbunden. So musste über eine Dauer von über zwei  Wochen eigens dafür ein Gerüst im Stiegenhaus aufgestellt werden. Bei laufendem Betrieb wurde die Treppe für die Zeit des Umbaus gesperrt und Mitarbeiter und Besucher mussten für die Dauer der Umbaumaßnahmen auf die etwas weiter  entfernt liegende Zweittreppe ausweichen.

Kurze Bauzeit

Lediglich 17 Tage benötigte der Zwei-Mann- Meisterbetrieb für die Durchführung der gesamten Umbaumaßnahmen. 17 Tage, in denen sich nicht nur der räumliche Eindruck vollständig  gewandelt hat, sondern auch die räumlichen Qualitäten deutlich aufgewertet wurden. So wie auch die Versorgung mit natürlichem Tageslicht nach dem Umbau wesentlich höher ist. Da, wo zuvor noch den ganzen Tag das Licht brannte, kann nun über einen Gutteil des Tages die künstliche Beleuchtung auf eine Grund- bzw.  Akzentbeleuchtung reduziert werden. Das spart nicht nur Kosten, sondern trägt zur räumlichen Behaglichkeit und damit auch zum Wohlbefinden der Mitarbeiter bei.