Trittschall – nein Danke!

  • Trittschallevent
    Trittschallevent
    Im TGM wurde Trittschall "erlebbar" gemacht. Dazu wurden unterschiedliche Fußbodenaufbauten in einem genormten Prüfstand aufgebaut und unter realen Bedingungen getestet. © Christopher Kelemen
  • Experte Thomas Traub von Isover Austria
    Experte Thomas Traub von Isover Austria
    © Christopher Kelemen

„Wir wollen Trittschall erlebbar machen“, erklärt Experte Thomas Traub von Isover. Dazu wurden im TGM unterschiedliche Fußbodenaufbauten in einem genormten Prüfstand aufgebaut und unter realen Bedingungen getestet.

 „Gerade im Wohnbau ist Lärm heute das Beschwerdethema Nummer eins“, so Traub. Der Trittschallschutz gewinnt dabei zunehmend an Bedeutung, denn dank des immer besseren Schallschutzes der Außenhülle, wird Lärm innerhalb des Gebäudes heute viel stärker und störender wahrgenommen als früher. „Moderne Gebäude sind in Hinblick auf den Schallschutz so hochwertig ausgeführt, dass Lärm von außen kaum noch ins Gebäude eindringt. Subjektiv umso lauter empfunden werden dadurch alle Geräusche innerhalb des Gebäudes“, erklärt Thomas Traub. 

 Trittschall entsteht dann, wenn der Boden durch das Begehen in Schwingung versetzt wird. Diese Schwingungen werden in Form von Schallwellen durch die Decke in das darunterliegende Geschoß weitergeleitet und vielfach als Störgeräusch wahrgenommen. Wie sehr störend diese Schallübertragung tatsächlich ist, wird ganz unterschiedlich und sehr subjektiv wahrgenommen. Zudem werden verschiedene Frequenzen von verschiedenen Bau- und Konstruktionsmaterialien ganz unterschiedlich weitergeleitet. „In jedem Fall aber schafft eine gute Trittschalldämmung hier Abhilfe“, weiß der Isover Experte. Die hochelastischen Glaswolle-Trittschalldämmplatten von Saint-Gobain Isover Austria sorgen unter schwimmenden Estrichen, dass die Schwingungen verringert werden und deutlich weniger Schallenergie in die angrenzenden Räume weitergeleitet wird. 

So können beispielsweise bei tiefen Frequenzen unter 500 Hertz – wie sie beim Barfußgehen auftreten – Geräusche um bis zu zehn Dezibel reduziert werden. Das entspricht in etwa einer Halbierung des subjektiv empfundenen Lärms. „Und das mit vergleichsweise geringen Mehrkosten“, versichert Traub. Wenn man darüber hinaus bedenkt, dass Lärm nicht nur den Wohnkomfort deutlich verringert, sondern bei ständiger Belastung auch zu gesundheitlichen Problemen wie Stress oder Schlafstörungen führen kann, dann rechnen sich die Mehrkosten allemal.

 

ISOVER Beratung

Thomas Traub
Fachberatung Architekten,
Bauphysiker, Planer Österreich Ost
Tel: +43 664 443 27 06
E-Mail: thomas.traub@saint-gobain.com

Technische Beratung: +43 2266 606 606